Kiessee Göttingen, Kiesgrube Reinshof und Feldmark Göttingen Geismar

Göttingen wird im Norden und Westen von Schnellstraßen in Kombination mit intensiv bewirtschafteten Agrarflächen eingeschnürt. Im Osten grenzt die Stadt an den Göttinger Wald. Im Süden geht der Siedlungsbereich noch vergleichsweise harmonisch in die offene Landschaft über. Obwohl “Normallandschaft pur” weist der Göttinger Süden eine Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume auf. Knapp 240 Vogelarten wurden bislang im Süden Göttingens nachgewiesen. Diese für einen winzigen Ausschnitt des niedersächsischen Berglands bemerkenswert hohe Zahl zeigt keineswegs eine besondere Attraktivität für Vögel aller Art an, sondern beruht in hohem Maße auf dem engagierten Einsatz lokaler Beobachter. Diese können sich als Bewohner einer Universitätsstadt in einer naturkundlichen Tradition bewegen, die bis zum Ende des 18. Kiessee Göttingen, Kiesgrube Reinshof und Feldmark Göttingen Geismar weiterlesen

Vögel beobachten in Wald, Parks und Friedhöfen

Parkanlagen stellen im Siedlungsbereich einen wichtigen und artenreichen Lebensraum für Vögel dar. Dies gilt in besonderem Maße für den 1881 eingeweihten Göttinger Stadtfriedhof an der Kasseler Landstraße, der in seiner jetzigen Form zu den schönsten Friedhöfen Deutschlands gehört. Das äußere Erscheinungsbild des Friedhofs hat sich dabei gravierend verändert. Bis vor wenigen Jahrzehnten zeichnete sich das Gebiet durch offene und halboffene Strukturen aus, heute vermittelt es aber bereits auf den ersten Blick einen mischwaldähnlichen Eindruck: Koniferen und alte Laubbäume bestimmen neben den friedhofstypischen Grab- und Rasenflächen das Bild. Damit eignet sich der Stadtfriedhof hervorragend zum Studium der typischen Waldvogelarten, die die nur 36 ha große, vom Siedlungsbereich umschlossene Waldenklave Vögel beobachten in Wald, Parks und Friedhöfen weiterlesen

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