Das wahre Rotkehlchen – und eben nicht der Vogel des Jahres 2021

Rotkehlchen kennt jeder auch nur ein wenig interessierte Laie. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass dieser bei uns häufige Brut- aber auch Wintervogel bei der ersten öffentlichen Wahl zum „NABU Vogel des Jahres“ ganz oben gelandet ist. Nicht weniger attraktiv, dafür jedoch fast unbekannt, konnte in den letzten Jahren vermehrt ein „anderes Rotkehlchen“ in unseren Wäldern nachgewiesen werden: Die Rede ist vom Zwergschnäpper. weiterlesen Das wahre Rotkehlchen – und eben nicht der Vogel des Jahres 2021

Der Vogelwinter 2020/2021 in Süd-Niedersachsen: Arktische Kälte und mediterraner Vorfrühling im Wechselspiel

Der Winter 2020/2021 stellte viele Vogelarten vor ungeahnte Herausforderungen. Optimistische Frühankömmlinge mussten wieder umkehren und etablierte Winterreviere geräumt werden. Im Hochwinter gab es Vogelschwärme wie noch nie. Wie es den Vögeln unter teils extremen Bedingungen ergangen ist, kann die geneigte Leserschaft dem folgenden Sammelbericht entnehmen. weiterlesen Der Vogelwinter 2020/2021 in Süd-Niedersachsen: Arktische Kälte und mediterraner Vorfrühling im Wechselspiel

Späte Brutzeit und Wegzug 2020 – es ging eher gemächlich zu

Das Wetter im Berichtszeitraum Juli – November gestaltete sich wechselhaft, aber insgesamt wenig dramatisch. Der Juli verlief normal mit eher unterdurchschnittlichen Temperaturen. Der August wartete mit dem warmen Hoch „Detlef“ auf, das uns in der Monatsmitte eine mehrtägige Hitzewelle mit Temperaturen jenseits der 30 Grad bescherte Das Sturmtief „Kirsten“ machte sich am 28. nur abgeschwächt bemerkbar. Die Folgemonate, besonders der September, waren warm und aus regionaler Sicht viel zu trocken. Niedersachsenweit fielen aber immerhin 82 Prozent der üblichen Regenmenge. Ein „Dürresommer“ sieht anders aus. Auch der Nährstand, der im August schon wieder in die Posaunen der Apokalypse geblasen hatte, beruhigte sich wieder schnell. Nur die Kartoffelbauern klagten trotz guter Ernte, weil die meisten Braunkohlwanderungen und Gänseessen coronabedingt ausfallen mussten. Abnehmer für Pommes Frites gab es nach der Schließung aller Restaurants ab Anfang November auch nicht mehr. Und was tat sich in unserem befiederten Umfeld? Lesen Sie selbst… weiterlesen Späte Brutzeit und Wegzug 2020 – es ging eher gemächlich zu

Eine neue Blühfläche für das Rebhuhn und andere Feldbewohner im Angebot

Crowdfunding zum Wohle von Rebhühnern: Auf einer Ackerfläche soll eine Blühfläche entstehen, um den Erhalt der lokalen Rebhuhnpopulation zu unterstützen. Die ausgewählte Ackerfläche kann ein bis zwei Rebhuhnpaaren als vollständiges Frühjahrs-/Sommerrevier dienen und bietet zudem Deckung im Winter. Zahlreiche weitere Arten können zudem von der Maßnahme profitieren. weiterlesen Eine neue Blühfläche für das Rebhuhn und andere Feldbewohner im Angebot

Der ‚Star‘ im Gewimmel seiner schlichten Verwandten – Göttingens erster Rosenstar

In diesem Sommer konnten deutschlandweit ungewöhnlich viele Rosenstare beobachtet werden. Einer dieser rosafarbenen Exoten flog über zweieinhalb Wochen zuverlässig jeden Abend zusammen mit tausenden anderen Staren am Göttinger Kiessee ein. Dabei konnten interessante Beobachtungen gemacht werden. weiterlesen Der ‚Star‘ im Gewimmel seiner schlichten Verwandten – Göttingens erster Rosenstar

Das Birdrace 2020 – ein außergewöhnliches Rennen

Das Birdrace 2020 war anders als alle Vorherigen: wegen der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen mussten die Spielregeln geändert werden. Dadurch kam es zu neuen Rekorden bei der Anzahl der beobachtenten Arten, ohne dass tatsächlich mehr Vögel gesichtet wurden. Und wieder die Frage: wer hat in der Region den Pokal geholt? weiterlesen Das Birdrace 2020 – ein außergewöhnliches Rennen

Heimzug und Brutzeit 2020 – kein Stubenarrest für freie Vögel

„Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen“. Dieses legendäre Diktum des französischen Großdenkers Blaise Pascal (1623-1662) erfuhr durch einen aggressiven Winzling ungeahnte Aktualität und Wirkmächtigkeit. Als Folge der Corona-Pandemie erstarrte ab dem 21. März das öffentliche Leben in Deutschland. Eine strikte Ausgangssperre wie in Italien, Frankreich oder Spanien gab es aber nicht, dagegen Appelle der Bundesregierung, den Aufenthalt außerhalb der Wohnung auf ein Minimum zu reduzieren. Waren die Vogelfreunde folgsam und sind zu Hause geblieben? Eher nicht. In unserer Beobachtungsplattform ornitho.de gingen die bundesweiten Meldungen für März, April und Mai mit jeweils mehr als einer Million durch die Decke. weiterlesen Heimzug und Brutzeit 2020 – kein Stubenarrest für freie Vögel