Artenliste der im Göttinger und Northeimer Raum nachgewiesenen Vogelarten

Die Liste enthält 330 Vogelarten/Taxa, deren Auftreten in der Region seit 1800 dokumentiert ist. Um die Tabelle nicht zu überfrachten, wurde im Allgemeinen auf quantitative Angaben verzichtet. Dies gilt auch für Ortsbezeichnungen. Bei tiefer gehendem Interesse an der regionalen Avifauna wird, neben den avifaunistischen Jahresberichten 2000-2010 und den Sammelberichten auf dieser Homepage, die Lektüre der Kommentierten Artenliste (DÖRRIE 2000) empfohlen. Im Unterschied zur letztgenannten Veröffentlichung bezieht die Tabelle auch den Südkreis des Landkreises Göttingen (Altkreis Hann. Münden) ein. Statusangaben Brutvogelarten: B = Brutvogel. Als Bruthinweis wird auch die Besetzung eines Gesangsreviers über einen längeren Zeitraum gewertet (vor allem bei Sperlingsvögeln). uB = unregelmäßiger Brutvogel in größeren Zeitabständen (bei Artenliste der im Göttinger und Northeimer Raum nachgewiesenen Vogelarten weiterlesen

Seeburger See, Seeanger und Lutteranger

Etwa 20 Kilometer östlich von Göttingen befindet sich eines der vogelartenreichsten Gebiete Süd-Niedersachsens. Im gewässerarmen und stark bewirtschafteten Eichsfeld geht von den drei Feuchtgebieten Seeburger See, Lutteranger und Seeanger eine geradezu magnetische Anziehungskraft auf Vögel aus, die entweder den Harz als Barriere in nordöstlicher Richtung noch vor sich oder ihn gerade überquert haben. Mindestens 255 verschiedene Arten haben das Gebiet schon als Brut- oder Rastplatz aufgesucht. Eistaucher, Rallenreiher, Terekwasserläufer und Rötelschwalbe sind nur eine Auswahl der Highlights, die den Puls einiger Ornithologen in den letzten Jahren in die Höhe trieben. Seeburger See Aalherpes, Muschelsterben und Algenblüte – diese Schlagworte kursierten in letzter Zeit über den Seeburger See in Seeburger See, Seeanger und Lutteranger weiterlesen

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Leinepolder Salzderhelden, Geschiebesperre Hollenstedt und Northeimer Kiesteiche

Zwischen Einbeck und Northeim entlang der Leine reihen sich drei Beobachtungsgebiete aneinander, die ihre günstigen Habitatstrukturen mehr oder minder heftiger menschlicher Einwirkung und Betreuung verdanken. Überregional bekannt sind sie nicht nur wegen ihrer artenreichen Brutvogelwelt, sondern auch, weil immer wieder Seltenheiten beobachtet wurden, die Vogelbeobachter aus ganz Norddeutschland ins südliche Niedersachsen lockten. Alle drei hier besprochenen Gebiete sind zu allen Jahreszeiten interessant. Leinepolder Salzderhelden Als Teil der Hochwasserschutzmaßnahmen nach den verheerenden Hochwassern der Leine bis Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts erfolgte ab dem Jahr 1972 die großflächige Eindeichung von insgesamt fünf Poldern zwischen Einbeck und Northeim, von denen vor allem die beiden nördlichsten (Polder I und II) vogelkundlich interessant Leinepolder Salzderhelden, Geschiebesperre Hollenstedt und Northeimer Kiesteiche weiterlesen

Kiessee Göttingen, Kiesgrube Reinshof und Feldmark Göttingen Geismar

Göttingen wird im Norden und Westen von Schnellstraßen in Kombination mit intensiv bewirtschafteten Agrarflächen eingeschnürt. Im Osten grenzt die Stadt an den Göttinger Wald. Im Süden geht der Siedlungsbereich noch vergleichsweise harmonisch in die offene Landschaft über. Obwohl “Normallandschaft pur” weist der Göttinger Süden eine Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume auf. Knapp 240 Vogelarten wurden bislang im Süden Göttingens nachgewiesen. Diese für einen winzigen Ausschnitt des niedersächsischen Berglands bemerkenswert hohe Zahl zeigt keineswegs eine besondere Attraktivität für Vögel aller Art an, sondern beruht in hohem Maße auf dem engagierten Einsatz lokaler Beobachter. Diese können sich als Bewohner einer Universitätsstadt in einer naturkundlichen Tradition bewegen, die bis zum Ende des 18. Kiessee Göttingen, Kiesgrube Reinshof und Feldmark Göttingen Geismar weiterlesen

Vögel beobachten in Wald, Parks und Friedhöfen

Parkanlagen stellen im Siedlungsbereich einen wichtigen und artenreichen Lebensraum für Vögel dar. Dies gilt in besonderem Maße für den 1881 eingeweihten Göttinger Stadtfriedhof an der Kasseler Landstraße, der in seiner jetzigen Form zu den schönsten Friedhöfen Deutschlands gehört. Das äußere Erscheinungsbild des Friedhofs hat sich dabei gravierend verändert. Bis vor wenigen Jahrzehnten zeichnete sich das Gebiet durch offene und halboffene Strukturen aus, heute vermittelt es aber bereits auf den ersten Blick einen mischwaldähnlichen Eindruck: Koniferen und alte Laubbäume bestimmen neben den friedhofstypischen Grab- und Rasenflächen das Bild. Damit eignet sich der Stadtfriedhof hervorragend zum Studium der typischen Waldvogelarten, die die nur 36 ha große, vom Siedlungsbereich umschlossene Waldenklave Vögel beobachten in Wald, Parks und Friedhöfen weiterlesen

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